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Mauerfeuchteanalyse

DIE AQUAPOL® TECHNOLOGIE

100 % energieautark - ohne Strom, ohne Chemie, ohne Eingriff ins Mauerwerk

Mit über 40 Jahren Erfahrung, der stetigen Weiterentwicklung der Methode und über 60.000 installierte Geräte in mehr als 40 Ländern der Welt.

TECHNOLOGIE & WIRKPRINZIP

Wie funktioniert die AQUAPOL® Technologie
zur Mauerentfeuchtung?

Wussten Sie, dass es insgesamt zwölf verschiedene Ursachen geben kann, warum Feuchtigkeit in einer Immobilie auftritt? Eine der häufigsten ist die sogenannte kapillar aufsteigende Feuchtigkeit . Dabei steigt die Feuchtigkeit aus dem Boden durch die winzigen Kapillaren im Mauerwerk nach oben. 

Sie erkennen diese Feuchtigkeitsart häufig an abbröckelndem Putz, Salzausblühungen, Verfärbungen oder dauerhaft feuchten Wänden , die bis zu zwei Meter oder sogar noch höher aufsteigen können. 

Genau für diese Art der Feuchtigkeit – und vorwiegend für diese – wurde das AQUAPOL® System entwickelt: als Alternative zu invasiven Verfahren, also Methoden, die in die Bausubstanz eingreifen. 

So arbeitet das AQUAPOL® System energieautark

Das AQUAPOL® System arbeitet 100 % energieautark – ohne Strom, ohne Chemie und ohne Eingriff in das Mauerwerk.

Das patentierte System beeinflusst die Bewegung der kapillar aufsteigenden Feuchtigkeit und leitet sie nach und nach zurück in das Erdreich. Der Fortschritt der Austrocknung wird dabei durch standardisierte Feuchtemessungen dokumentiert.

Feuchtigkeit in alten Mauern steigt häufig durch Kapillarkräfte auf – ähnlich wie Wasser, das in einem Schwamm nach oben zieht.

AQUAPOL® kehrt diesen Prozess um: Im Gebäude wird ein stromunabhängiges System installiert, das die Feuchtebewegung im Mauerwerk beeinflusst und die Feuchtigkeit wieder zurück in das Erdreich leitet.

Das Mauerwerk trocknet dadurch schrittweise bis auf eine baustoffabhängige Restfeuchte aus und bleibt langfristig trocken – ohne Eingriff in die Bausubstanz, ohne Strom und ohne laufende Folgekosten.

AQUAPOL® ist keine Abdichtung und keine chemische Sperre. Das System wirkt an der Ursache der kapillar aufsteigenden Feuchtigkeit und bekämpft nicht nur die sichtbaren Symptome wie Salzausblühungen oder abblätternden Putz.

Arbeitshypothese (Ing. Wilhelm Mohorn, 1992):   

Die beobachteten Effekte der AQUAPOL® Technologie wurden Anfang der 1990er-Jahre von Ing. Wilhelm Mohorn im Rahmen einer Arbeitshypothese theoretisch beschrieben. Diese Überlegungen dienen der fachlichen Einordnung der beobachteten Vorgänge und stellen ein Modell zur Beschreibung möglicher Zusammenhänge dar.  

Bei AQUAPOL® stehen die dokumentierten Messergebnisse im Vordergrund – nicht die theoretische Erklärung. 

Die Arbeitshypothese:  

Ein natürliches elektromagnetähnliches Feld bewirkt im Wirkbereich des AQUAPOL® Geräts eine Beeinflussung der Kapillarkräfte im Mauerwerk. Die Feuchtigkeit wird in Richtung Erdreich zurückgeleitet bis auf eine baustoffabhängige Ausgleichsfeuchte (Restfeuchte gemäß ÖNORM B3355). 

Das System arbeitet auf Basis von Umweltenergien ohne externe Energiezufuhr. Es handelt sich um ein passiv arbeitendes System ohne mechanische oder elektrische Komponenten im Mauerwerk. 

Technische Eigenschaften: 

  • Wirkprinzip: Beeinflussung der Dipolausrichtung von HO-Molekülen im Kapillarsystem des Mauerwerks 
  • Keine elektrischen Felder im technischen Sinne (kein Stromanschluss, keine Elektroden im Mauerwerk) 
  • Passiv arbeitend kein Verschleiß, keine beweglichen Teile 
  • Reichweite abhängig vom Gerätemodell; Kombination mehrerer Geräte bei großen Objekten möglich 

Wissenschaftliche Einordnung: Es existiert derzeit keine vollständige schulphysikalische Erklärung des Wirkprinzips. Die Wirksamkeit basiert auf empirisch dokumentierten Messergebnissen an realen Bauwerken sowie auf unabhängigen Gutachten staatlich beeideter Sachverständiger aus Österreich und Deutschland. → Produkthinweis | → Gutachtenserie

Ein elektrostatisches Feld kann
– je nach Polarität –
einen Wasserstrahl anziehen oder ablenken.

Wie man Raumenergie zur Mauertrockenlegung, Bodenbefeuchtung und geologischen Störfelddämpfung nutzen kann, erfragte der Niederösterreichische Privat-TV Sender WNTV in einem Studiogespräch mit AQUAPOL® Gründer Ing. Wilhelm Mohorn. Der TV-Beitrag kann hier angeschaut werden:

Ganzes Interview ansehen

„Je früher Sie Feuchtigkeit im Mauerwerk erkennen und handeln, desto besser schützen Sie Ihre Bausubstanz vor Folgeschäden und hohen Sanierungskosten.“

AQUAPOL® International

Anwendung

Wann eignet sich AQUAPOL®
zur Mauerentfeuchtung?

AQUAPOL® eignet sich vorwiegend zur Beseitigung von kapillar aufsteigender Feuchtigkeit im Mauerwerk – unabhängig von Gebäudetyp und Baustoff.

Das System funktioniert bei Ziegel-, Naturstein-, Misch- und historischem Bruchsteinmauerwerk.

Ob AQUAPOL® bei Ihrem Objekt die gewünschte Wirkung erzielen kann, wird im Rahmen einer kostenlosen Mauerfeuchteanalyse vor Ort individuell geprüft.

  • Privathäuser & Altbauten

    Feuchte Kellerwände, nasse Außenmauern und Modergeruch in Altbauten entstehen häufig durch kapillar aufsteigende Bodenfeuchtigkeit. AQUAPOL® beseitigt diese Ursache dauerhaft –ohne Auszug und ohne Baustellenlärm.
  • Denkmalgeschützte Objekte

    AQUAPOL® erfordert keinen Eingriff in die Bausubstanz. Somit ist das System ideal für historische Gebäude, denkmalgeschützte Objekte, Kirchen und Schlösser, bei denen mechanische oder chemische Verfahren ausscheiden.
  • Zinshäuser & Gewerbeobjekte

    Feuchte Mauern mindern den Wert einer Immobilie und können zu Nutzungseinschränkungen führen. AQUAPOL® ermöglicht eine Mauerentfeuchtung ohne sofortige umfangreiche Sanierungs­maßnahmen und ohne Einschränkung der Gebäudenutzung.
  • Öffentliche Gebäude

    Von der Gemeindeinfrastruktur bis zum Museum – AQUAPOL® ist bei Objekten jeder Größe einsetzbar und wird unter anderem erfolgreich im Bereich von historischen Parlamentsgebäuden und Festungsanlagen eingesetzt.

Wann ist AQUAPOL® NICHT die richtige Lösung?

Bei Druckwasser, Schlagregen, Kondensation, Installationsschäden, Baufeuchte oder anderen Feuchteschäden kann AQUAPOL® nicht helfen. Diese Feuchtigkeitsarten haben andere Ursachen und erfordern andere bauliche Maßnahmen. 

Deshalb wird zu Beginn die Ursache der Mauerfeuchte fachgerecht analysiert und dokumentiert. Nur wenn tatsächlich kapillar aufsteigende Feuchtigkeit vorliegt, kommt AQUAPOL® als Lösung in Betracht. 

Ergibt die Analyse, dass AQUAPOL® in Ihrem Fall nicht die gewünschte Wirkung erzielen kann, werden Sie selbstverständlich darauf hingewiesen – und das Gerät nicht montiert.

Kostenlosen Feuchtigkeits-Check anfordern

Verfahrens­vergleich

Welche Methoden zur Mauerentfeuchtung gibt es –
und wie unterscheidet sich AQUAPOL®?

Zur Beseitigung von kapillar aufsteigender Feuchtigkeit im Mauerwerk stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung: mechanische Horizontalsperren, chemische Injektionsverfahren, elektroosmotische Systeme sowie energieautarke Systeme wie AQUAPOL®. 

Diese Methoden unterscheiden sich deutlich hinsichtlich Eingriff in die Bausubstanz, Aufwand, Dauerhaftigkeit der Wirkung und Nachweisbarkeit des Entfeuchtungserfolgs. 

  • AQUAPOL® Technologie
  • Konventionelle Methoden
  • AQUAPOL® Technologie
    • Kein baulicher Eingriff
    • Keine chemische Substanzen
    • Kein Stromanschluss erforderlich
    • 100% energieautark
    • Messtechnische Erfolgskontrolle
    • Minimaler Wartungsaufwand
    • Geeignet für Denkmäler
  • Mauerdurchtrennung
    • Hoher baulicher Eingriff
    • Problematisch für Denkmäler
    • Systematische Erfolgskontrolle anbieterabhängig
  • Injektion (chemisch)
    • Mittelerer Aufwand (Bohrungen)
    • Chemische Substanzen (Silikone, Paraffine)
    • Mittlerer Wartungsaufwand
    • Problematisch für Denkmäler
    • Systematische Erfolgskontrolle anbieterabhängig
  • Elektroosmose (aktiv)
    • Stromversorgung notwendig
    • Laufende Betriebskosten
    • Optische Beeinträchtigung – bedingt denkmalgeeignet
    • Systematische Erfolgskontrolle anbieterabhängig

Die Eigenschaften und die Wirksamkeit hängen vom jeweiligen Verfahren, der fachgerechten Ausführung sowie vom Bauzustand des Gebäudes ab.

Beim Mauerdurchtrennungsverfahren (auch: Metallblechverfahren oder Verfahren zur nachträglichen Horizontalsperre) wird das Mauerwerk mit Spezialwerkzeug abschnittsweise durchtrennt und eine horizontale Dichtungsbahn eingelegt.  

Alternativ wird das Mauerwerk abgetragen und mit eingelegter Dichtungsbahn neu aufgebaut. 

Herausforderungen: 

  • Hoher baulicher Eingriff mit Risiko statischer Beeinträchtigungen 
  • Gefahr von Setzungsrissen durch Schwächung des Mauerwerks 
  • Erhebliche Staub- und Schmutzentwicklung während der Arbeiten 
  • Hohe Kosten und Zeitaufwand 
  • Messtechnische und dokumentierte Erfolgskontrolle abhängig vom Anbieter
Konventionelle Methoden der Mauerdurchtrennung

Beim chemischen Injektionsverfahren werden in regelmäßigen Abständen Bohrlöcher in das Mauerwerk gesetzt. In diese Löcher werden Dichtmittel typischerweise Silikone, Paraffine oder Kunstharze unter Druck eingebracht, um eine horizontale Feuchtigkeitssperre im Mauerwerk zu erzeugen. 

Herausforderungen: 

  • ckenlose Abdichtung technisch schwer kontrollierbar vollständige Wirkung nicht garantiert 
  • Begrenzte Dauerhaftigkeit bei beweglichem oder rissigem Mauerwerk möglich 
  • Materialverträglichkeit mit historischem Mauerwerk muss geprüft werden 
  • Messtechnische und dokumentierte Erfolgskontrolle abhängig vom Anbieter
Bohrlochinjektion

Elektroosmose und AQUAPOL® verfolgen einen ähnlichen Ansatz: Beide beeinflussen die Bewegung von Feuchtigkeit im Mauerwerk durch Feldwirkung.

Der grundlegende Unterschied liegt in der Energiequelle und den technischen Komponenten: 

Aktive Elektroosmose: Arbeitet mit extern zugeführtem Gleichstrom, Elektroden im Mauerwerk und dauerhafter elektrischer Spannung. Erfordert Stromanschluss, laufende Energiekosten und technische Wartung. 

AQUAPOL® Technologie: Arbeitet energieautark ohne Stromanschluss, ohne Elektroden, ohne aktive Komponenten im Mauerwerk. Basiert auf natürlichen Umweltenergien. Kein Strombedarf, nahezu wartungsfrei. 

Bei der Auswahl eines Verfahrens zur Mauertrockenlegung sind folgende Kriterien entscheidend: 

  1. Messverfahren: Wie wird der Feuchtigkeitsgehalt im Mauerwerk bestimmt? Das Referenzverfahren ist die Darr-Methode gemäß ÖNORM B 3355.
  2. Dokumentation: Gibt es Vor- und Nachmessungen mit vergleichbaren Messwerten?
  3. Ursachenbezug: Richtet sich das Verfahren gegen die Ursache (kapillare Feuchtigkeit) oder nur gegen sichtbare Symptome?
  4. Dauerhaftigkeit: Wie lange ist die Wirksamkeit nachgewiesen und dokumentiert?
  5. Garantiebedingungen: Welche Leistungen sind bei Nichtwirkung vertraglich zugesichert? 

Wichtig: Oberflächenmaßnahmen wie eine Putzsanierung verbessern sichtbare Schäden optisch, ersetzen aber keine ursachenbezogene Mauertrockenlegung und verhindern kein erneutes Aufsteigen von Feuchtigkeit.

ABLAUF & UMSETZUNG

Wie läuft eine Mauerentfeuchtung mit AQUAPOL® ab?

Eine Mauerentfeuchtung mit AQUAPOL® folgt einem strukturierten Ablauf in 6 Schritten – von der kostenlosen Erstanalyse bis zur langfristigen messtechnischen Begleitung.

Der gesamte Prozess ist auf minimalem Aufwand für Bewohner ausgerichtet: keine Bauarbeiten, keine Schmutzbelastung, kein Ausziehen erforderlich.

Ein AQUAPOL® Fachberater kommt kostenlos und unverbindlich zu Ihnen vor Ort. Er analysiert die Feuchteursache, dokumentiert den Ist-Zustand schriftlich und beurteilt, ob AQUAPOL® für Ihr Objekt geeignet ist.

Auf Basis der Analyse wird beurteilt, ob kapillar aufsteigende Feuchtigkeit vorliegt und ob AQUAPOL® als Lösung geeignet ist. Sollte sich zeigen, dass das System für Ihr Objekt nicht die passende Lösung darstellt, wird dies offen und transparent kommuniziert – inklusive Empfehlung möglicher Alternativen.

Technische Prüfkriterien: Gebäudedaten, mögliche Feuchteursachen (12 Feuchtetypen), Mauerwerks- und Wandaufbau, vorhandene Abdichtungen sowie bereits durchgeführte Putzsanierungs- oder Trockenlegungsmaßnahmen.

Die AQUAPOL® Anlage wird ohne Eingriff in die Bausubstanz montiert. Gleichzeitig wird eine technische Mauerfeuchteanalyse durchgeführt: Materialproben werden aus dem Mauerwerk entnommen und nach der Darr-Methode in Anlehnung an die ÖNORM B 3355-1:1999 ausgewertet.

Die Messwerte bilden die Vergleichsbasis für alle Folgemessungen.

Das AQUAPOL® Gerät arbeitet nach der Installation kontinuierlich und energieautark.

Die Feuchtigkeit im Mauerwerk reduziert sich messbar über die Zeit.
Typischer Verlauf: erste messbare Verbesserungen nach etwa 6 bis 18 Monaten, vollständige Austrocknung je nach Ausgangszustand und Wandstärke nach etwa 1 bis 5 Jahren.

Regelmäßige Feuchtemessungen nach Darr-Methode dokumentieren den Fortschritt der Mauerentfeuchtung. Die Messprotokolle zeigen den tatsächlichen Feuchtigkeitsverlauf – auf Basis konkreter Messwerte statt bloßer Schätzungen.

Auf Wunsch: Überprüfung der Anlage und Erarbeitung eines individuellen Sanierungskonzepts – abgestimmt auf Gebäude, Zeitplan und Budget.

Begleitende Maßnahmen und Sanierungen können schrittweise umgesetzt werden.

Begleitende Maßnahmen gemäß ÖNORM B 3355:

Vorhandene dichte Beschichtungen, stark versalzener Putz oder Fliesen können den Trocknungsprozess verlangsamen oder sogar gänzlich verhindern. Um das volle Potenzial des AQUAPOL® Systems zu nutzen, werden in solchen Fällen gezielte begleitende Maßnahmen empfohlen. 

Sie erhalten dafür eine strukturierte Checkliste mit den wichtigsten Handlungsempfehlungen. 

Eine Putzsanierung sollte in der Regel erst nach Abschluss der Mauerentfeuchtung erfolgen. 

Alle AQUAPOL® Modelle basieren auf derselben technologischen Grundlage und unterscheiden sich im Wesentlichen in der maximalen Reichweite. Die Auswahl erfolgt durch den autorisierten AQUAPOL® Techniker auf Basis der Gebäudedaten.

Eine AQUAPOL® Anlage besteht aus einem oder mehreren Geräten. Bei großen Objekten, komplexen Grundrissen oder mehreren Gebäudeteilen werden mehrere Geräte kombiniert, um den Wirkbereich vollständig abzudecken. 

Technische Merkmale aller Modelle:

  • Passiv arbeitend kein Stromanschluss, kein Eingriff ins Mauerwerk
  • Montageposition: idealerweise zentral im Gebäude, erhöht (typisch: Deckenbereich)
  • Wirkbereich: kreisförmig, modellabhängige Reichweite (Wirkradius mindestens 10 bis 28 Meter)
  • Keine beweglichen Teile, kein Verschleiß, nahezu Wartungsfrei
  • Aluminiumgehäuse
AQUAPOL® Gerät mit Platine

NACHWEIS & GUTACHTEN

Ist die Wirksamkeit der
AQUAPOL® Mauer­entfeuchtung
nachgewiesen?

Der Erfolg der AQUAPOL® Mauerentfeuchtung ist messtechnisch dokumentiert. Die Feuchtemessung erfolgt nach der Darr-Methode in Anlehnung an die ÖNORM B 3355-1:1999 06 01. Unabhängige Sachverständige aus Österreich und Deutschland haben die Wirksamkeit in einer Gutachtenserie bestätigt.

Bei ausgewählten Referenzobjekten werden auch nach mehr als 30 Jahren Kontrollmessungen durchgeführt – mit dokumentierten Ergebnissen.

  • Messstandard

    ÖNORM

    Darr-Methode in Anlehnung an die ÖNORM B 3355 – zur Bestimmung des Feuchtigkeitsgehaltes.
  • Expertise

    GUTACHTEN

    Staatlich beeidete Sachverständige haben das System unter realen Bedingungen dokumentiert.
  • Langzeiterfolg

    40+ J.

    Kontrollmessungen auch nach Jahrzehnten - mit überzeugenden dokumentierten Ergebnissen.
  • Bewährte Praxis

    60.000+

    Installationen weltweit – vom Privathauskeller bis zum Parlament Budapest.

Die Darr-Methode ist das Referenzverfahren zur Bestimmung des Feuchtigkeitsgehalts im Mauerwerk gemäß ÖNORM B 3355.

AQUAPOL® setzt diese Methode in Anlehnung an die ÖNORM B 3355 standardmäßig bei jeder Installation ein vor der Montage als Ausgangsmessung, danach in regelmäßigen Kontrollintervallen.

Das Ergebnis: ein exakter Feuchtigkeitswert in Masse-%, der objektiven Vergleich ermöglicht.

Austrocknungsgrafik AQUAPOL

Was ist die Darr-Methode zur Feuchtemessung im Mauerwerk? 

Die Darr-Methode (Dörrtrocknung) gemäß ÖNORM B 3355 ist das anerkannte Referenzverfahren zur Bestimmung des Feuchtigkeitsgehalts in Baustoffen.  

Ablauf: 

  1. Probenentnahme aus dem Mauerwerk (Kernbohrung oder Stemmprobe, mehrere Tiefen)
  2. gung der Frischprobe (Nassgewicht
  3. Erhitzung im kalibrierten Feuchtebestimmer (Moisture Analyzer) bis zur Gewichtskonstanz
  4. Berechnung: Feuchtigkeitsgehalt [Masse-%] = (Nassgewicht Trockengewicht) / Trockengewicht × 100  


Warum Darr und nicht elektrische Widerstandsmessung?
  

Elektrische Widerstandsmessgeräte messen an der Oberfläche und sind temperatur- sowie salzabhängig. Die Darr-Methode liefert tiefengenaue, materialunabhängige Absolutwerte unabhängig von Temperatur, Salzgehalt oder Mauerwerkstyp. Sie ist als Referenzverfahren in der ÖNORM B 3355 definiert. 

Neben der messtechnischen Dokumentation können folgende Veränderungen im Gebäude auftreten und auf den Trocknungsfortschritt hinweisen: 

  • sichtbare Veränderungen im Verdunstungsbereich der Wandoberfläche 
  • verstärkte Salzbildung in bestimmten Phasen (normaler Prozess beim Trocknen von Mauerwerk) 
  • nachlassender oder verschwindender Modergeruch 
  • veränderte Oberflächenstruktur von Putz oder Anstrich 
  • messbare Reduktion der relativen Raumluftfeuchtigkeit in stark durchfeuchteten Bereichen 

Hinweis: Diese Beobachtungen ergänzen die Darr-Messung ersetzen sie aber nicht. Entscheidend sind die dokumentierten Messwerte.

Zahlreiche unabhängige Sachverständige und Fachinstitute haben das AQUAPOL® System unter praxisnahen Bedingungen geprüft. Kernaussagen aus der Gutachtenserie: 

  • Signifikante Wirkung direkt nach der Montage – bestätigt durch mehrere staatlich beeidete Sachverständige aus Österreich und Deutschland 
  • Reduktion von Schimmelbelastungdokumentiert auch ohne begleitende Sanierungsmaßnahmen 
  • Verbesserung des Raumklimas und Wiederherstellung der Nutzbarkeit stark geschädigter Räume 
  • Dokumentierte Objekte: denkmalgeschützte Gebäude, Apothekenkeller, private Wohnhäuser, öffentliche Gebäude 

Anmerkung: Die Wirksamkeit des Systems ist abhängig von Bauart und Feuchtezustand des Gebäudes. Eine vollständige Trockenlegung ohne jede begleitende Maßnahme kann nicht in jedem Einzelfall garantiert werden. 

Vollständige Gutachtenserie als PDF herunterladen 

Im Forschungsjournal von Prof. Karl Ernst Lotz (langjähriger Dozent für Bauchemie und Baugeologie) wurden neben der dokumentierten Feuchtemessung folgende weitere Parameter im Umfeld von AQUAPOL® Geräten untersucht: 

  • Veränderungen im Verhältnis elektrisch geladener Luftionen (erhöhter Anteil negativer Ionen) 
  • Positiv messbare Veränderungen der Radioaktivität der Raumluft 
  • Änderungen physikalischer Parameter von Wasserproben (Leitfähigkeit, pH-Wert, Oberflächenspannung) 
  • Hinweise auf Veränderungen geomagnetischer Messgrößen 

Diese Befunde dienen der ergänzenden fachlichen Einordnung und sind nicht Gegenstand der Hauptwirksamkeitsaussage zur Mauerentfeuchtung. 

AQUAPOL® Forschungsjournal lesen 

„Ich hatte keine Bauarbeiten, keinen Schmutz, sowie weitaus geringere Kosten als bei herkömmlichen Methoden. Das Gerät hängt im Keller an der Decke und hat das ganze Haus trockengelegt.“

– E. Köllesberger, Wien

GANZHEITLICHE BETRACHTUNG

Warum reicht Mauerentfeuchtung
allein manchmal nicht aus?

Nachhaltiger Erfolg bei der Mauertrockenlegung erfordert das Zusammenspiel von drei Faktoren: Entfeuchtungstechnik, begleitende Maßnahmen und Sanierungskonzept.

AQUAPOL® bietet dabei maximale zeitliche Flexibilität – ohne Zwang, alles sofort umzusetzen.

  • Faktor 1

    Mauerentfeuchtung
    (Ursache beseitigen)

    Das AQUAPOL® System reduziert kapillar aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk – ohne Eingriff in die Bausubstanz. Der Erfolg wird durch Nachmessungen in Anlehnung an die ÖNORM B 3355 dokumentiert.
  • Faktor 2

    Begleitende Maßnahmen
    (falls erforderlich)

    Dichte Beschichtungen, versalzener Putz oder Fliesen können den natürlichen Trocknungsprozess im Mauerwerk verlangsamen oder sogar gänzlich verhindern. In solchen Fällen empfehlen wir gezielte Maßnahmen – nur wenn nötig, nur was wirklich hilft. Begleitende Maßnahmen sind gemäß ÖNORM B 3355 Bestandteil jeder fachgerechten Mauertrockenlegung.
  • Faktor 3

    Sanierung
    (individuell & zeitlich flexibel)

    Auf Basis der Messergebnisse werden maßgeschneiderte Sanierungsempfehlungen erarbeitet – unter Berücksichtigung von Haltbarkeit, Materialverträglichkeit und baubiologischen Aspekten. Begleitende Maßnahmen und Sanierungen können Schritt für Schritt umgesetzt werden.

Ein wesentlicher Vorteil von AQUAPOL®: Begleitende Maßnahmen und Sanierungen können bedarfsgerecht und zum passenden Zeitpunkt umgesetzt werden. Sie müssen nicht gleichzeitig mit der Mauerentfeuchtung erfolgen – etwa wenn Gebäude bewohnt sind, bestimmte Bereiche aktuell nicht zugänglich sind oder Maßnahmen schrittweise geplant und finanziert werden sollen.

INNOVATION

Welche Weiterentwicklungen entstanden
aus der AQUAPOL® Technologie?

Die technologische Grundlage von AQUAPOL® wurde seit 1985 kontinuierlich weiterentwickelt. Aus der Kernkompetenz – Beeinflussung von Feuchtebewegung durch natürliche Felder – entstanden eigenständige Systeme für weitere Anwendungsbereiche:

Bodenfeuchte-Regulierung in der Landwirtschaft

HYDRO Up ist ein eigenständiges System zur Unterstützung der Bodenfeuchte-Regulierung in landwirtschaftlichen Flächen. Das System richtet sich an landwirtschaftliche Betriebe und wird international in Pilotprojekten eingesetzt.

hydroup.farm

Geologische Störfelddämpfung

Der BIOFELD Generator ist eine eigenständige Entwicklung der EXM Technologies GmbH. Das System dient der Dämpfung geologischer Störfelder im Wohnumfeld zur Unterstützung des Wohlbefindens.

biofeld-generator.com

FAQ

Häufig gestellte Fragen zur AQUAPOL® Technologie

AQUAPOL® ist ein patentiertes Verfahren zur Mauerentfeuchtung, das kapillar aufsteigende Feuchtigkeit in Mauerwerk dauerhaft reduziert – ohne chemische Injektionen, ohne Stromanschluss und ohne bauliche Eingriffe. Ein energieautarkes Gerät wird im Gebäudeinstalliert und beeinflusst die Feuchtebewegung im Mauerwerk, sodass die Feuchtigkeit zurück in den Boden geleitet wird. Das System wurde 1985 entwickelt und ist in über 40 Ländern im Einsatz. 

Beide Verfahren beeinflussen die Feuchtebewegung im Mauerwerk durch Feldwirkung, unterscheiden sich aber grundlegend: Elektroosmose arbeitet mit aktiv zugeführtem Gleichstrom, Elektroden im Mauerwerk und dauerhaftem Strombedarf. AQUAPOL® ist energieautark, benötigt keinen Stromanschluss, hat keine elektrischen Komponenten im Mauerwerk und ist nahezu wartungsfrei.

Die Wirksamkeit der AQUAPOL® Technologie ist durch standardisierte Feuchtemessungen nach der DARR-Methode gemäß ÖNORM B 3355-1:1999 dokumentiert. Unabhängige Sachverständige aus Österreich und Deutschland haben das System in einer umfangreichen Gutachtenserie unter Praxisbedingungen geprüft und eine messbare Reduktion der Mauerfeuchte bestätigt. Für das Wirkprinzip selbst existiert aktuell keine vollständige schulphysikalische Erklärung.

AQUAPOL® ist geeignet für alle Mauerwerkstypen (Ziegel, Naturstein, Mischmauerwerk, historisches Bruchsteinmauerwerk) bei kapillar aufsteigender Feuchtigkeit. Nicht geeignet ist das System bei Druckwasser, Schlagregen, Kondensation an Fenstern, Installationsschäden, Baufeuchte oder chemisch verursachter Feuchte. Die Eignungsprüfung erfolgt kostenlos vor Ort. 

Die Kosten einer Mauerentfeuchtung mit AQUAPOL® hängen von der verbauten Grundfläche, der Mauerstärke und dem gewählten Servicepaket ab. AQUAPOL® bietet zwei Modelle: Sofortkauf (mit Servicepaketen Basic, Standard, Professional) und Mietmodell (zunächst 1 Jahr mieten, danach Kaufentscheidung). Der erste Schritt ist kostenlos: Eine Mauerfeuchteanalyse vor Ort mit schriftlicher Dokumentation und transparentem Angebot.

Die Dauer der Mauerentfeuchtung hängt vom Ausgangsdurchfeuchtungsgrad, der Wandstärke und den baulichen Gegebenheiten ab. Typischer Verlauf: erste sichtbare und messbare Verbesserungen nach 6–18 Monaten, vollständige Austrocknung je nach Objekt nach 1–5 Jahren. Der Fortschritt wird durch regelmäßige Kontrollmessungen nach DARR-Methode / ÖNORM B 3355-1 dokumentiert.

Feuchte Mauern haben Ursachen –
wir helfen, diese fundiert zu erkennen.

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