FAQs
Häufig gestellte Fragen
Hier beantworten wir die häufigsten Fragen rund um die AQUAPOL® Mauertrockenlegung.
Was ist aufsteigende Mauerfeuchte?
Die kapillar aufsteigende Bodenfeuchtigkeit ist eine von zwölf möglichen Durchfeuchtungsursachen von Gebäuden. Dabei gelangt Feuchtigkeit aus dem Erdreich über die feinen Kapillaren im Mauerwerk nach oben in die Wände.
Ursache dafür ist meist eine fehlende oder beschädigte horizontale Feuchteabdichtung (Horizontalsperre). Ist diese Abdichtung nicht vorhanden oder im Laufe der Zeit porös geworden, kann das Mauerwerk Feuchtigkeit aus dem Boden aufnehmen und nach oben transportieren – ähnlich wie ein Docht oder ein Schwamm, der Wasser nach oben zieht.
Dabei gelangt nicht nur Feuchtigkeit in die Wand, sondern häufig auch im Erdreich gelöste Salze, die zusätzliche Schäden an Putz, Anstrich und Mauerwerk verursachen können.
Typische Anzeichen für kapillar aufsteigende Bodenfeuchte sind zum Beispiel:
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Moder- oder muffiger Geruch
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Feuchteschäden im unteren Wandbereich
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Anstrichschäden
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abplatzender oder abgesprengter Putz
Wussten Sie, dass Bodenfeuchte im Mauerwerk etwa einen Zentimeter pro Tag aufsteigen kann? Ist die Ursache einmal vorhanden, verschwindet die Feuchtigkeit in der Regel nicht von selbst.
Um Folgeschäden an Bausubstanz, Raumklima und Wohnqualität zu vermeiden, ist es daher ratsam, die Ursache der Feuchtigkeit möglichst frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu setzen.
Für welche Gebäude und Mauerwerkstypen ist AQUAPOL® geeignet?
AQUAPOL® ist geeignet für alle Mauerwerkstypen (Ziegel, Naturstein, Mischmauerwerk, historisches Bruchsteinmauerwerk) bei kapillar aufsteigender Feuchtigkeit. Nicht geeignet ist das System bei Druckwasser, Schlagregen, Kondensation an Fenstern, Installationsschäden, Baufeuchte oder chemisch verursachter Feuchte. Die Eignungsprüfung erfolgt kostenlos vor Ort.
Ist die Wirksamkeit der AQUAPOL® Mauerentfeuchtung wissenschaftlich nachgewiesen?
Die Wirksamkeit der AQUAPOL® Technologie ist durch standardisierte Feuchtemessungen nach der DARR-Methode gemäß ÖNORM B 3355-1:1999 dokumentiert. Unabhängige Sachverständige aus Österreich und Deutschland haben das System in einer umfangreichen Gutachtenserie unter Praxisbedingungen geprüft und eine messbare Reduktion der Mauerfeuchte bestätigt. Für das Wirkprinzip selbst existiert aktuell keine vollständige schulphysikalische Erklärung.
Wie unterscheidet sich AQUAPOL® von der Elektroosmose zur Mauerentfeuchtung?
Beide Verfahren beeinflussen die Feuchtebewegung im Mauerwerk durch Feldwirkung, unterscheiden sich aber grundlegend: Elektroosmose arbeitet mit aktiv zugeführtem Gleichstrom, Elektroden im Mauerwerk und dauerhaftem Strombedarf. AQUAPOL® ist energieautark, benötigt keinen Stromanschluss, hat keine elektrischen Komponenten im Mauerwerk und ist nahezu wartungsfrei.
Was kostet eine Mauerentfeuchtung mit AQUAPOL®?
Die Kosten einer Mauerentfeuchtung mit AQUAPOL® hängen von der verbauten Grundfläche, der Mauerstärke und dem gewählten Servicepaket ab. AQUAPOL® bietet zwei Modelle: Sofortkauf (mit Servicepaketen Basic, Standard, Professional) und Mietmodell (zunächst 1 Jahr mieten, danach Kaufentscheidung). Der erste Schritt ist kostenlos: Eine Mauerfeuchteanalyse vor Ort mit schriftlicher Dokumentation und transparentem Angebot.
Was ist AQUAPOL® und wie funktioniert die Mauerentfeuchtung ohne Strom und Chemie?
AQUAPOL® ist ein patentiertes Verfahren zur Mauerentfeuchtung, das kapillar aufsteigende Feuchtigkeit in Mauerwerk dauerhaft reduziert – ohne chemische Injektionen, ohne Stromanschluss und ohne bauliche Eingriffe. Ein energieautarkes Gerät wird im Gebäudeinstalliert und beeinflusst die Feuchtebewegung im Mauerwerk, sodass die Feuchtigkeit zurück in den Boden geleitet wird. Das System wurde 1985 entwickelt und ist in über 40 Ländern im Einsatz.
Wie lange dauert die Mauerentfeuchtung mit AQUAPOL®?
Die Dauer der Mauerentfeuchtung hängt vom Ausgangsdurchfeuchtungsgrad, der Wandstärke und den baulichen Gegebenheiten ab. Typischer Verlauf: erste sichtbare und messbare Verbesserungen nach 6–18 Monaten, vollständige Austrocknung je nach Objekt nach 1–5 Jahren. Der Fortschritt wird durch regelmäßige Kontrollmessungen nach DARR-Methode / ÖNORM B 3355-1 dokumentiert.
Wann ist eine Mauertrockenlegung mit AQUAPOL® sinnvoll?
Eine Mauertrockenlegung mit AQUAPOL® ist besonders dann sinnvoll, wenn ein Gebäude von kapillar aufsteigender Bodenfeuchte betroffen ist.
Typische Hinweise darauf können zum Beispiel sein:
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feuchte oder dunkle Wandbereiche im unteren Mauerbereich
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abplatzender Putz oder beschädigte Anstriche
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Salzausblühungen an der Wandoberfläche
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muffiger oder modriger Geruch, insbesondere in Kellerräumen
Die AQUAPOL® Technologie eignet sich grundsätzlich für Gebäude mit aufsteigender Bodenfeuchtigkeit, unabhängig von Größe oder Nutzung. Sie wird beispielsweise in Einfamilienhäusern, Zinshäusern, historischen Gebäuden, Schlössern, Burgen oder Kirchen eingesetzt.
Auch der Mauerwerksaufbau spielt dabei keine entscheidende Rolle. Das System kann sowohl bei Ziegelmauerwerk als auch bei dicken oder massiven porösen Steinmauern eingesetzt werden.
Viele Eigentümer entscheiden sich für AQUAPOL®, wenn sie auf chemische Injektionsverfahren verzichten möchten, keine Eingriffe in die Statik oder Bausubstanz des Gebäudes wünschen oder eine bausubstanzschonende und oft wirtschaftliche Alternative zu konventionellen Verfahren suchen. Häufig ist dies auch dann der Fall, wenn bisherige Putz- oder Sanierungsmaßnahmen nicht den gewünschten langfristigen Erfolg gebracht haben.
Ob tatsächlich aufsteigende Mauerfeuchte vorliegt und ob die AQUAPOL® Technologie im konkreten Fall geeignet ist, wird im Rahmen einer kostenlosen und unverbindlichen Mauerfeuchteanalyse vor Ort geprüft. Dabei analysiert ein AQUAPOL® Fachberater die Feuchtigkeitsursachen und die baulichen Gegebenheiten des Gebäudes.
Auf Basis dieser Untersuchung kann anschließend beurteilt werden, ob und in welchem Umfang eine Mauertrockenlegung mit AQUAPOL® sinnvoll ist.
Kann AQUAPOL® auch bei denkmalgeschützten Gebäuden eingesetzt werden?
Ja. Die AQUAPOL® Technologie eignet sich hervorragend für denkmalgeschützte Gebäude und historische Bauwerke.
Da das AQUAPOL® System ohne chemische Injektionen und ohne Eingriffe in die Bausubstanz arbeitet, bleibt das historische Mauerwerk unverändert. Genau diese bausubstanzschonende Vorgehensweise ist ein entscheidender Vorteil bei Gebäuden, bei denen die originale Substanz erhalten werden muss.
Die Installation erfolgt in der Regel im Gebäudeinneren, ohne Mauern aufzuschneiden oder bauliche Veränderungen vorzunehmen. Dadurch eignet sich das Verfahren besonders für Altbauten, Kirchen, Schlösser, Burgen oder andere historisch wertvolle Gebäude, bei denen klassische Verfahren oft nur schwer oder gar nicht umsetzbar sind.
In den vergangenen Jahrzehnten wurde die AQUAPOL® Technologie bereits in zahlreichen denkmalgeschützten Objekten, historischen Zinshäusern, Kirchen und kulturellen Bauwerken eingesetzt. Beispiele und Erfahrungsberichte finden Sie in unseren Referenzen.
Ob eine Mauertrockenlegung mit AQUAPOL® im konkreten Fall sinnvoll ist, wird im Rahmen einer kostenlosen und unverbindlichen Mauerfeuchteanalyse geprüft. Dabei werden die Feuchtigkeitsursachen sowie die baulichen Gegebenheiten des jeweiligen Gebäudes analysiert.
Wie funktioniert die AQUAPOL® Technologie?
Die AQUAPOL® Technologie setzt an der Ursache der kapillar aufsteigenden Bodenfeuchte an. Ziel ist es, die physikalischen Bedingungen im Mauerwerk so zu beeinflussen, dass die im Mauerwerk vorhandene Feuchtigkeit nicht weiter nach oben transportiert wird und das Gebäude im Laufe der Zeit wieder austrocknen kann.
Das AQUAPOL® Gerät arbeitet dabei passiv und ohne externe Energiezufuhr. Im Inneren befindet sich ein speziell entwickeltes Antennen- bzw. Resonanzsystem, das mit natürlichen Energie- und Feldstrukturen der Umgebung interagiert. Diese Forschungsrichtung geht unter anderem auf Überlegungen zurück, die bereits von Nikola Tesla zur Nutzung natürlicher Energien angestellt wurden.
Im Rahmen der AQUAPOL® Forschung wurde dabei ein energetisches Wirkprinzip entwickelt, das in der internen Forschung als Gravomagnetismus beschrieben wird. Dieses soll dazu beitragen, die Kapillarwirkung im Mauerwerk zu reduzieren, die für das Aufsteigen der Feuchtigkeit verantwortlich ist.
Wird das weitere Aufsteigen der Bodenfeuchte gestoppt, kann das im Mauerwerk vorhandene Wasser über natürliche Verdunstungsprozesse langsam austrocknen. Dieser Prozess erfolgt schrittweise über einen längeren Zeitraum und wird durch regelmäßige Feuchtigkeitsmessungen nach der Darr-Methode gemäß ÖNORM dokumentiert.
Die Technologie arbeitet dabei ohne chemische Injektionen und ohne Eingriffe in die Statik oder Bausubstanz des Gebäudes.
Die alternative Methode: AQUAPOL®
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